Chronologie des Weingutes und seiner Weine
Die Weine der Familie Franz haben eine noch sehr junge Geschichte. Sie begann 1994 mit dem Ankauf eines kleinen Hobbyweinberges mit etwa 330 Weinstöcken. Nach einer guten Ernte im Herbst 1994 und einer sorgfältigen Behandlung im Keller war es im Frühjahr 1995 endlich soweit: Der erste Hauswein der Familie Franz wurde in Flaschen abgefüllt und etikettiert. Als Hauswein diente unser 94er vor allem dem privaten Gebrauch, aber auch im Freundeskreis fand dieser leichte Wein sehr rasch seine Liebhaber. Noch vor der neuen Ernte war der 94er bereits getrunken.
Unser 95er, ebenfalls ein guter Jahrgang, wurde zum Jubiläumswein der Fachhochschule Düsseldorf, die 1996 ihren 25. Geburtstag feierte. Für den privaten Gebrauch und für den Freundeskreis blieb daher in diesem Jahr nicht viel übrig.
Mit dem 96er wuchs der Kreis der Freunde des Hausweins Franz beständig an und die ursprüngliche Idee, den Hauswein nur als Geschenk oder zum Selbstkostenpreis abzugeben, ließ sich immer schwieriger umsetzen. Hinzu kam, dass auch der 96er bereits nach kurzer Zeit vergriffen war. Wir entschlossen uns daher die Anbaufläche in den kommenden Jahren zu vergrößern, die Idee des Hausweines aufzugeben und den Wein offiziell zu vermarkten. Die Preise sollten sich aber weiterhin an einem Freundschaftspreis orientieren.
Ende 1997 vergrößerten wir unsere Anbaufläche um einen zweiten, dem ursprünglichen Hobbyweinberg benachbarten Weinberg mit weiteren etwa 350 Weinstöcken.
Unser 98er, ein ausgezeichneter Halbtrockner, trug zum letzten Mal die Bezeichnung Hauswein der Familie Franz auf seinem Etikett.
Im Mai des Jahres 2000 haben wir unseren 99er in den Geschmacksrichtungen trocken und halbtrocken (feinherb) abgefüllt. Es ist der letzte Jahrgang des letzten Jahrtausends. Begünstigt durch einen besonders sonnigen Herbst 1999 ist er bislang unser qualitativ hochwertigster Wein.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, haben wir den 2000er recht lange auf dem Fass lagern und reifen lassen und erst gegen Ende August 2001, also kurz vor der neuen Ernte, in Flaschen abgefüllt. Dies war auch höchste Zeit, denn alle Reserven der letzten Jahrgänge waren verkauft und im Keller lagerte nicht mehr eine einzige Flasche. Die Reben und Trauben des 2000er hatten es nicht leicht gehabt; das Jahr 2000 war geprägt von verschiedenen Witterungsextremen. Nach einem herrlichen Frühling und einem sonnenreichen Frühsommer folgte ab Juli ein Regentief dem anderen und der Sommer fiel buchstäblich ins Wasser. Die Herbstmonate September und Oktober waren kaum besser. Die Erntemenge lag schließlich um mehr als ein Drittel unterhalb der des Vorjahres, aber die Qualität war, gerade wegen dieser geringen Menge, doch wesentlich besser als zunächst erwartet. Aufgrund des geringen Ertrags erschien es uns sinnvoll, den 2000er nur in einer Geschmacksrichtung auszubauen, wobei wir uns für halbtrocken entschieden haben. Der 2000er ist, so haben wir bei unserer ersten Probe festgestellt, im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem kräftigen 1999er, milder und harmonischer. Die Verlockung ein Glas mehr zu trinken, ist daher beim 2000er, auch dies haben wir bei unser Probe erkannt, noch höher.
Mit der Ernte des 2001er haben wir nun auch einen Riesling in unser Sortiment aufgenommen, der in einer Steillage zwischen Enkirch und Traben-Trarbach sein Zuhause hat. Steillage bedeutet eine von der Sonne verwöhnte Lage mit extremer Neigung. Dies bedeutet vor allem Handarbeit, Handarbeit und nochmals Handarbeit. Maschinen, sind in dieser Weinbergslage, zu der nicht einmal ein befahrbarer Weg hinführt, nicht einsetzbar. Die Mühe hat sich gelohnt: eine trockene Riesling Auslese in hervorragender Qualität. Unser Müller-Thurgau zeigte sich 2001 ebenfalls von seiner besten Seite, indem er uns erstmalig mit einem Kabinett überraschte. Ausgebaut haben wir diesen Wein in den Geschmacksrichtungen halbtrocken (heute sagt man feinherb) und trocken. Mit nur 5,5 g/l Restzucker, ist es unser bislang trockenster Müller-Thurgau, der in dieser trockenen Geschmacksrichtung auch unter dem Namen Rivaner bekannt ist. Der halbtrockene, mit 15,5 g/l Restzucker, ist vergleichbar mit dem 2000er, mild und harmonisch.
Im Jahre 2002 spielte das Wetter seinen Part prima und bescherte uns ein ausgewogenes Vegetationsjahr. Nach der reichlichen Ernte im Vorjahr ernteten wir 2002 mengenmäßig etwas weniger, erhielten aber einen feinen Wein. Der Rivaner erfreut uns mit einer Fülle von Geruchs- und Geschmacksaromen - ein ausdrucksvoller Kabinett! Die trockene Spätlese aus der Steilstlage ist ein typischer Moselwein - mit fruchtigem Bukett und dem optimalen Zusammenspiel der Geschmacksstoffe und einer feinen Säure - einfach "ein Maul voll Wein".
Ein Jahr wie 2003 erlebt ein Winzer wohl nur ein bis zweimal in seinem Leben! Dieses Jahr war geprägt von Sonne, Sonne und noch einmal Sonne. Eine rasche Blüte und ein schnelle Entwicklung der Traube waren die Folge dieses heißesten Sommers seit 1976. So wie der Sommer war auch der Herbst durch eine konstant warme Witterung geprägt, so dass wir Anfang Oktober voll ausgereifte goldgelbe Trauben ernten konnten. Unser Müller-Thurgau überraschte uns erstmals mit einer Auslese! Sie präsentierte sich nach einer langsamen Gärung und einer langen Ruhephase auf dem Fass, überaus fruchtig und vollmundig. Bei der Prämierung der Weine wurde diese feinherbe Auslese mit einer bronzenen Kammerpreismünze der Landwirtschaftskammer ausgezeichnet. Auch unser Riesling, der auf einem steinreichen Schieferboden wächst, ist eine Auslese, die wir nach längerer Diskussion - trocken oder halbtrocken - wieder einmal trocken ausgebaut haben. Er ist gehaltvoll im Alkohol und durch seine jahrgangsbedingte niedrige Säure ein überragender Moselwein. Einen solchen Wein werden wir wohl so schnell nicht wieder an der Mosel ernten!
Das
Weinjahr 2004 war geprägt von einem Wechsel von Sonne und Regen. Da die
Blüte gut verlief, setzten die Reben viele Trauben an. Durch das Spiel
des Wetters ernteten wir reichlich.
Der 2004er präsentiert sich im Vergleich zum 2003er,
der uns durch seinen fast schon italienischen Charakter überraschte,
wieder als ein typischer Moselwein: moderat im Alkohol und damit
ein Wein für alle Tage. Unser
Riesling aus der Steillage hat das Prädikat Spätlese erreicht. Er
zeigt sich frisch und spritzig und wird sich noch lange so
präsentieren! Unseren
Müller-Thurgau haben wir in diesem Jahr in zwei Geschmacksrichtungen
ausgebaut, lieblich und trocken, letzteren also als Rivaner. Beide Weine
verströmen intensiv fruchtige Aromen. Der Rivaner
hat eine schöne fruchtige Note, jedoch nicht ganz so ausgeprägt wie
bei unserem 2003er Müller-Thurgau, der eine bronzene Kammerpreismünze
erhielt und zusammen mit unserem 2002er Rivaner nun auch in der
Weinkarte der Ratsweinstube Enkirch seinen würdigen Platz hat. Leider
haben wir beim Streben nach Auszeichnungen nicht die gleichen Möglichkeiten
wie die großen Weingüter. Denn die Vergabe dieser begehrten
Auszeichnungen, z.B.die Kammerpreismünze, ist nicht nur an die Qualität, sondern
auch an die Menge gebunden. So darf z.B. ein Kabinettwein nur dann an
der Preisverleihung teilnehmen, wenn davon mindestens 600 Liter im
Keller liegen. Diese Menge erreichen wir als Kleinwinzer meist nur dann,
wenn wir den Wein ausschließlich in einer Geschmacksrichtung ausbauen.
Sobald wir uns aber für zwei Geschmacksrichtungen entscheiden, da wir
sowohl ”trockene” als auch ”liebliche Weinfreunde” haben, dann
ist die Menge pro Geschmacksrichtung leider nicht mehr ausreichend. Aus
diesem Grunde müssen unsere preis- und auszeichnungswürdigen Weine
leider ohne Medaille durchs Leben gehen. Aber es kommt ja beim Wein
nicht so sehr auf das an, was auf der Flasche ist, sondern auf das, was
in der Flasche ist.
Mit dem 2004er haben wir uns entschieden, unsere Etiketten nicht mehr
selbst zu drucken und einzeln mit der Schere auszuschneiden, sondern
durch eine Druckerei erstellen zu lassen. Die Gestaltung führen wir
aber weiterhin noch in Eigenregie durch. So bleiben wir unserem
Weinengel, der sich inzwischen zu einem unverkennbaren
Markenzeichen unserer Weine entwickelt hat, auch in Zukunft treu.
Hinsichtlich der Farbgestaltung haben wir uns für einen äußerst
sparsamen Umgang mit Farbe entschieden. Lediglich der Etikettenrand und
die Rebsorte werden auf unseren neuen Etiketten farblich hervorgehoben.
Das Weinjahr 2005 hatte im Gegensatz zum Vorjahr eine kleinere Menge Trauben angesetzt und verlief bis August ähnlich wie 2004. Im August fehlte es an richtig heißen Sonnentagen und mancher Winzer runzelte bedenklich die Stirn. Dann aber kam die große Überraschung: der September wurde heiß und sonnig, fast ohne Unterbrechung. Und ebenso gestaltete sich der Oktober. Die Mostgewichte kletterten von Tag zu Tag, so dass wir ausgezeichnete Trauben mit hohen Oechslegraden ernteten. Die zum Teil edelfaulen Trauben spiegelten sich in speziellen Aromen in unseren Weinen wieder. Unser feinherber und fruchtiger Müller-Thurgau erzielte eine Bronzene Kammerpreismünze.
Es
war kaum zu glauben: auch die Weine des Weinjahres 2006 reihten sich
nahtlos in unsere Spitzenjahrgänge ein. Damit gab es seit der Gründung
unseres kleinen Weingutes im Jahre 1994 keinen einzigen
,,schlechten" Jahrgang. Lediglich die Jahre 1995 und 2000 waren
,,normale" Weinjahre mit leichten Qualitätsweinen. Ob dies bereits
die Anzeichen eines Klimawechsels sind? Unser Riesling aus der
Steilstlage brachte uns in diesem Jahr sogar erstmalig Oechslegrade im
Bereich der Beerenauslese. Die Erntemenge war allerdings die geringste
seit 1994. Dafür waren aber die Trauben zuckersüß. Dennoch hatten wir
uns erneut entschlossen unseren Riesling als einen trockenen Wein
auszubauen. Das Ergebnis war ein sehr gehaltvoller Wein, bei dem einfach
Alles zusammenpasst. Aufgrund der sehr süßen Trauben lag sein
Alkoholgehalt bei 12,7%. Er war damit unser bislang ,,kräftigster"
Wein. Von besonderer Bedeutung für ausgezeichnete Weine ist ein
harmonisches Verhältnis von Restzucker- und Säuregehalt. Auch hierin
hatte unser 2006er Riesling alle unseren Erwartungen übertroffen.
Bei unserem Rivaner entschieden wir uns für feinherb. Sein Restzuckergehalt betrug 9,5g/l.
Damit lag er innerhalb der Bandbreite feinherber Weine zwar nahe an der
Grenze zum trockenen Wein, ohne aber das Charakteristikum klassischer
trockener Weine aufzuweisen. Es war ein Kabinett-Wein mit einem feinen,
weichen Geschmack und einem ebenso feinen, nicht überbetonten Geruch.
Das
Weinjahr 2007 war ein durch Wetterkapriolen geprägtes Jahr. Dem
trockenen und warmen Frühling folgte eine feuchter und nicht zu heißer
Sommer und schließlich ein trockener September und ein goldener Oktober.
Für das Wachstum der Trauben waren dies nahezu ideale Voraussetzung.
So konnten wir in diesem Jahr Trauben in einem sehr guten
Gesundheitszustand und mit hohen Öchslegraden ernten. Die Erntemenge war
aufgrund des feuchten Sommers etwa ein Drittel höher als im Weinjahr
2006.
Unser 2007er Rivaner Kabinett zeichnet sich in diesem Jahr durch ein
besonders fruchtiges Beerenaroma aus, das den Geruchs- und Geschmacksinn
gleichermaßen berührt. Geübte Weinverkoster werden Nuancen von
Johannesbeeren herausschmecken. Mit 4,9 g/l Restzucker gehört er zu
unseren bislang trockensten Weinen, obgleich sein beeriges Aroma, sein
feiner Geschmack und seine leichte Säure einen eher feinherben Eindruck
vermitteln. Im Jahre 2008 wurde unser 2007er Rivaner mit einer
Bronzenen Kammerpreismünze ausgezeichnet. Unsere 2007er Riesling Auslese
präsentiert sich im Geruch und im Geschmack als ausgewogen, rund und
kräftig mit einer besonderen Harmonie von Süße (7,9 g/l) und Säure (6,6 g/l).
Es ist ein feinaromatischer und gehaltvoller Wein.
Das
Jahr 2008 begann mit einem milden Januar. Der Winter zog sich dann
allerdings bis in den Frühling hinein. Erst in der zweiten Aprilhälfte
wurde es warm und sonnig und die Reben zeigten die ersten Blättchen. Nun
aber kam der Frühling mit Macht was ein zügiges Rebenwachstum
begünstigte. Am 29. Mai setzte eine Regenperiode mit starken Gewittern
und schweren Hagelschäden ein, von denen unsere Region glücklicherweise
verschont blieb. Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite, mit
moderater Wärme und wenig Regentagen. Erst im August und im September
mehrte sich der Regen, so dass die Trauben prall und kräftig wurden. Da
der Herbst mit kühlen Nächten und warmen, sonnigen Tagen die Trauben
gemächlich reifen ließt, konnte die Ernte langsam und in Ruhe
eingebracht werden.
Die Qualität der Trauben mündete in einen moseltypisch leichten
Wein mit fruchtigen Aromen und einer schönen Säurestruktur. Unser feinherber Müller-Thurgau
mit nur 10,1% Alkohol ist unser derzeit leichtester Wein. Er ist fruchtbetont mit einer feinen
Zitrusnote. Unseren Riesling aus der Steilstlage, den wir seit 1994 trocken ausbauen, ist mit
10,5% Alkohol ein ebenfalls leichter und damit typischer Moselwein. Durch seine lange Ruhezeit
im Fass - wir füllten ihn erst im September 2009 in die Flasche - zeichnet er sich bereits nach
einem Jahr durch eine angenehme und ausgewogene Reife aus. Geübte Nasen werden einen feines
Pfirsicharoma entdecken.
Das Weinjahr 2009 begann mit einem außergewöhnlich
kalten Winter. Es war so kalt, dass sich im Januar Eis auf der Mosel bildete und die Schiffahrt eingestellt
werden mußte. Im Februar schneite es kräftig und im März gab es viel Regen und wenig Sonne. Diese Kälte hatte zur
Folge, dass viele Feigenbäume in Enkirch keine Blüten, also auch keine Früchte trugen. Der April erfreute uns dann
aber mit Frühsommerwetter. Es wurde sehr warm, so dass die Reben früh austrieben und sich rasch entwickelten. Auch
der Mai brachte überdurchschnittliche Wärme; sogar die „Eisheiligen“ waren zahm. Diese lange Wärmeperiode wurde Ende
des Monats Mai durch ein heftiges Gewitter beendet. In den Nachbarorten erlitten viele Weinberge durch schweren Hagel
große Schäden. Die Sommermonate Juni und Juli begannen mit weiteren Gewittern und heftigen Regengüssen. Beim Regen blieb es!
Oftmals gab es Morgens, Mittags und Abends Regen, so dass die Rebstöcke (und die Winzerin dazwischen) nicht mehr trockneten.
Nicht selten wechselten Sonne und Regen mehrmals am Tag einander ab. Dies begünstigte allerdings das Wachstum der Trauben,
die besonders schön und kräftig wurden. Der August entwickelte sich zu einem wunderbaren Hochsommermonat und die heißen
Tage brachten die Trauben in ihrer Reifenentwicklung weiter voran. Dem schloss sich ein September mit typischem
Altweibersommerwetter an: kühle Nächte, Frühnebel und anschließend viel Sonnenschein, also ideale Reifebedingungen für
die Ausbildung gesunder Trauben mit hohen Öchslegraden. Der Oktober war zwar in der ersten Hälfte regnerisch, aber genau
zur Lese wurde es wieder trocken, so dass wir erneut eine qualitativ gute Ernte einfahren konnten.
Unser 2009er Riesling - ein trockener und leichter Wein mit einem Restzuckergehalt von nur 4,5 g/l und einem Alkoholgehalt
von 11% - zeichnet sich durch eine für Rieslingweine untypisch geringe Säure aus. Dies ist einem kellermeisterlichen
Experiment zu verdanken, das dem Ziel folgte, den besonderen Genuss des Rieslings auch einmal denjenigen Weinliebhabern
zu ermöglichen, die Probleme mit säurebetonten Rebsorten haben und daher auf andere Rebsorten ausweichen. Das Ergebnis
des ungewöhnlichen Experiments ist ein Rieslingwein mit einem Säuregehalt von nur 4,4 g/l, also etwa 25% weniger als der
per se säurearme Müller-Thurgau oder Rivaner. Ob dieses Experiment erfolgreich war oder ob es ein einmaliges Ereignis
bleiben wird, wird die Resonanz der Liebhaber unserer Weine erweisen. Unser 2009er Riesling mit dem Prädikat Spätlese eignet
sich vor allem als Weinbegeleitung von kleinen und großen Mahlzeiten am Mittag und am Abend.
Den 2009er Rivaner haben wir, einem Zweijahreswechsel folgend, wieder trocken ausgebaut. Es ist ein Spätlese-Wein, der sich
primär durch den prädikatssteigernden Begriff ,,voll”auszeichnet. Denn er ist sowohl vollmundig, gehaltvoll als auch
kraftvoll. Er ist geprägt durch eine Restzuckergehalt von 5,8 g/l und einem Säuregehalt von 5,8 g/l. Mit 11,3 % Alkohol ist
er etwas alkoholreicher als der 2009er Riesling, aber im Vergleich zu Weinen anderer Weinregionen immer noch vergleichsweise
leicht, was durchaus als ein Vorzug gewertet werden kann.